Videokonferenz-Software
Videokonferenz-Software, die das Gespräch nicht verliert
Welches Programm für Videokonferenzen das beste ist, hängt an einer Frage, die kaum eine Bestenliste stellt: Fällt nach dem Meeting noch Arbeit an?
Wenn nicht, nimm das Werkzeug, das deine Gäste schon kennen. Zoom, Microsoft Teams und Google Meet sind dafür seit Jahren ausgereift, und du brauchst diese Seite nicht weiterzulesen.
Wenn doch, wird das Feld klein. Dann brauchst du drei Dinge im selben Programm: eine Aufzeichnung, ein Transkript, in dem steht, wer was gesagt hat, und eine Zusammenfassung, aus der die Aufgaben hervorgehen. Die meisten Konferenz-Werkzeuge können das erste, das zweite mit Einschränkungen und das dritte gegen Aufpreis. Wer es trotzdem braucht, holt sich dafür einen zweiten Anbieter als Aufnahme-Bot ins Gespräch.
Raven ist der Versuch, das ohne zweiten Anbieter zu lösen: Konferenz, Aufzeichnung, Transkript und Protokoll in einem Programm, verarbeitet in der EU.
1. Was ist Videokonferenz-Software, und was fehlt den meisten?
Videokonferenz-Software überträgt Bild und Ton zwischen mehreren Menschen in Echtzeit, über den Browser oder über ein installiertes Programm. Dazu kommen ein Raum mit einem Einladungslink, die Freigabe des Bildschirms und meist ein Chat für die Dauer des Gesprächs.
Das war lange die ganze Kategorie. Heute zerfällt sie in zwei Hälften, die getrennt verkauft werden. Die eine ist die Leitung: Das Gespräch findet statt und ist danach vorbei. Die andere ist das Gedächtnis: Aufzeichnung, Verschriftlichung, Zusammenfassung, Aufgabenliste.
Konferenz-Werkzeuge können die Leitung. Aufzeichnung ist bei ihnen ein Zusatz mit Bedingungen: eine bestimmte Lizenz, eine Freigabe durch die Verwaltung, ein höherer Tarif. Aufnahme-Werkzeuge können das Gedächtnis, haben aber keine eigene Konferenz. Sie schicken einen Bot in dein Meeting, der als zusätzlicher Teilnehmer in der Liste steht und einem dritten Unternehmen gehört.
Wer beides in einem Programm hat, braucht weder die Lizenzfrage noch den fremden Teilnehmer. Der Preis dafür ist, dass du die Konferenz wechselst, und wonach sich ein solcher Wechsel überhaupt beurteilen lässt, steht auf unserer Vergleichsübersicht.
2. Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Fünf Fragen, die mehr entscheiden als jede Bestenliste. In dieser Reihenfolge, weil sie so gestellt werden.
- 01
Was darf der kostenlose Tarif?
Nicht der Preis der Bezahlversion, sondern die Grenze der Gratisstufe ist das, wonach am häufigsten gesucht wird. Frag nach Länge, Teilnehmerzahl und danach, ob Aufzeichnung darin vorkommt.
- 02
Kommen deine Gäste ohne Konto hinein?
Ein Gast, der sich erst registrieren oder etwas installieren soll, ist ein verlorener Termin. Prüf, ob der Beitritt im Browser reicht.
- 03
Entsteht ein Protokoll, und wie kommst du daran?
Ein Transkript ohne Namen ist eine Textwand. Frag nach Sprecherzuordnung, nach der Sprache und nach dem Tarif, in dem die Zusammenfassung liegt. Woraus ein brauchbares Protokoll besteht, steht ausführlich unter Protokoll schreiben.
- 04
Wer verarbeitet die Gesprächsinhalte, und unter welchem Recht?
Ein Rechenzentrum in Europa und ein europäisches Unternehmen sind zwei verschiedene Aussagen.
- 05
Was passiert, wenn jemand stört?
Ob ein Rausgeworfener zwei Minuten später wieder in der Tür steht, merkst du sonst genau einmal, nämlich dann, wenn es passiert. Die vier Sicherheitskriterien im Einzelnen stehen auf sichere Videokonferenz.
3. Was bei einer Aufzeichnung wirklich passiert

Bild: mit KI erzeugt. Die abgebildeten Personen sind nicht real, die Szene ist gestellt.
Die meisten Werkzeuge nehmen ein Meeting als eine einzige Datei auf, in der alle Stimmen übereinander liegen. Wer daraus später wissen will, wer was gesagt hat, lässt eine Software raten. Sie hört auf Stimmfarben und vergibt Etiketten wie „Sprecher 1“. Bei zwei ruhigen Menschen geht das gut. Bei sechs Leuten, die sich ins Wort fallen, geht es schief, und der Fehler steht danach im Protokoll.
Bei Raven bekommt jede Person eine eigene Tonspur, sobald der Gastgeber die Aufnahme startet. Wer spricht, steht damit nicht in einer Schätzung, sondern in der Spur selbst, und das Transkript trägt echte Namen.
Heimlich läuft dabei nichts. Die Aufnahme startet erst auf Klick, und während sie läuft, sehen alle im Raum einen Hinweis, der die KI-Verarbeitung benennt und nicht nur die Aufnahme. Ton wird ab dem kostenlosen Tarif aufgezeichnet, Video ab dem Tarif Solo, das Herunterladen der Videodatei ab Team.
Dasselbe gilt für Telefonate: Raven hängt sich an die Telefonanlage und schreibt ein Festnetzgespräch genauso mit wie ein Meeting. Das ist gebaut und wird auf Anfrage freigeschaltet, es gehört nicht zur Tarifstaffel.
Dieses Meeting wird aufgezeichnet und KI-gestützt transkribiert und zusammengefasst
4. Videokonferenz-Software im Vergleich
Sechs Werkzeuge und die vier Fragen, die in Bestenlisten fehlen. Jede fremde Angabe stammt von der Seite des Anbieters selbst, mit Abrufdatum. Die Ziffern führen zu den Quellen darunter.
| Kriterium | Raven | Zoom | Microsoft Teams | Google Meet | tl;dv | OpenTalk |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Was der Anbieter ist | Konferenz mit Aufzeichnung. | Konferenz. | Konferenz im Paket. | Konferenz im Paket. | Aufnahme-Bot ohne eigene Konferenz. | Konferenz, quelloffen. |
| Gratis-Version | Fünf Meetings im Monat, je 45 Minuten, bis 4 Teilnehmer. Aufzeichnung, Transkript und Protokoll enthalten. | Basic: 40 Minuten pro Meeting, auch zu zweit, bis 100 Teilnehmer. ¹ | 60 Minuten pro Gruppenbesprechung, bis 100 Teilnehmer. ⁶ | 60 Minuten ab drei Teilnehmern, zu zweit bis 24 Stunden, bis 100 Teilnehmer. Ohne Aufzeichnung. ¹¹ | Ja, gedeckelt: KI-Notizen für zehn Meetings, Aufbewahrung bis drei Monate. Keine eigene Konferenz. ¹⁷ | 30 Minuten, bis 5 Teilnehmer, 100 MB Speicher. Ohne Aufzeichnung. ²⁰ |
| Preis pro Monat | 0 €, 49 €, 99 €, 299 € je Nutzer und Monat, zuzüglich 19 % Mehrwertsteuer. Jährlich 20 % günstiger. | Pro 13,33 €, Business 17,49 € je Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung. ¹ | Teams Essentials 3,50 € je Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung. ⁶ Was die Pläne darüber kosten, hängt vom Microsoft-365-Paket ab. | Business Starter 6,80 €, Standard 13,60 €, Plus 21,10 € je Nutzer und Monat, einjährige Vertragsdauer. ¹² Ob Mehrwertsteuer enthalten ist, sagt die deutsche Preisseite nicht. | Pro 18 €, Business 29 € je Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung. Monatlich 29 € und 39 €. ¹⁷ | Standard 7,50 €, Premium 12,50 € je Nutzer und Monat, zuzüglich Mehrwertsteuer. Selbst betrieben ist die Gemeinschaftsversion kostenfrei. ²⁰ |
| Aufzeichnung | Ton ab dem kostenlosen Tarif, eine Spur je Person. Video ab Solo, Herunterladen ab Team. | Auf den eigenen Rechner in allen Tarifen, nur über das Programm. In die Cloud nur bezahlt. ² | Nur mit einer der aufgezählten Lizenzen und nur nach Freigabe durch die Verwaltung. Gäste und Externe dürfen nicht aufzeichnen. ⁷ | Im kostenlosen Konto nicht. Nur in bestimmten Workspace-Ausgaben, Business Starter nicht darunter. Die Datei landet im Google Drive der einladenden Person. ¹³ | Ja, über einen Bot als zusätzlichen Teilnehmer, seit 2026 auch über ein Programm auf dem eigenen Rechner. Lässt der Gastgeber den Bot nicht herein, wird nichts aufgezeichnet. ¹⁸ | Ab dem Tarif Standard. ²⁰ |
| Transkript mit Sprechertrennung | Ab dem kostenlosen Tarif. Die Namen stammen aus den Aufnahmespuren, nicht aus einer Schätzung. | Untertitel auch auf Deutsch, Transkript zur Cloud-Aufnahme ab Pro und zunächst auf Englisch. ³ | Ja, mit Sprechername und Zeitstempel, Deutsch wird unterstützt. Anonyme und eingewählte Teilnehmer sehen es nicht. ⁸ | Ja, mit Zuordnung zur sprechenden Person, Deutsch wird unterstützt, erst ab Business Standard. ¹⁴ | Ja, automatische Sprechererkennung, Deutsch wird unterstützt. ¹⁷ | Funktionsliste und Preistabelle nennen kein automatisches Transkript. ²¹ |
| Protokoll | Ab dem kostenlosen Tarif, als KI-generiert gekennzeichnet, läuft nach dem Einschalten. | Kostenpflichtig, Deutsch wird unterstützt. Zooms Angaben widersprechen sich: drei Meetings im Monat laut Produktseite, für Basic nicht enthalten laut Tarifvergleich. ⁴ | Gehört zur Zusatzlizenz Teams Premium oder zu einer Copilot-Lizenz. ⁹ | „Notizen für mich“ braucht eine berechtigte Ausgabe oder einen Google-KI-Tarif, Deutsch wird unterstützt. Welche Ausgaben genau, sagt Google nicht. ¹⁵ | Ja, auch im Gratis-Tarif, dort auf zehn Meetings begrenzt. ¹⁷ | Von Hand. Der Moderator bestimmt, wer mitschreibt, das Ergebnis wird als PDF gesichert. ²¹ |
| Wo die Gesprächsinhalte verarbeitet werden | Hetzner in Deutschland und Finnland, Spracherkennung überwiegend auf eigenen Rechnern in Deutschland, Sprachmodelle bei IONOS in Berlin. Betreiber sitzt bei Hamburg. | Firmensitz San Jose, USA. Gesprächsinhalte standardmäßig in den USA, ab Pro ist Deutschland als Speicherort wählbar. ⁵ | Anbieter ist die Microsoft Corporation in Redmond, USA. Die EU-Datengrenze sagt Verarbeitung in der EU zu, nennt aber „begrenzte Umstände“ für Übertragungen nach außerhalb. ¹⁰ | Im Europäischen Wirtschaftsraum ist Google Ireland Limited der Anbieter. Verarbeitung in Europa ist ein Häkchen, das nur drei größere Ausgaben haben, und der Vertrag erlaubt Verarbeitung in jedem Land mit Google-Anlagen. ¹⁶ | tldx Solutions GmbH in Aachen, Speicherung in Europa. Für die KI-Auswertung gehen Teile der Transkripte je nach Einstellung in die EU oder in die USA. ¹⁹ | OpenTalk GmbH in Berlin, zwei Berliner Rechenzentren gemeinsam mit Heinlein Hosting. Selbst betreiben ist möglich. ²² |
Alle Angaben über andere Anbieter auf deren eigenen Seiten gelesen: Zoom am 2. September 2026, alle übrigen am 3. September 2026.
¹ Zoom KB0067966 und Tarifübersicht. ² KB0063640, KB0067670. ³ KB0058810, KB0064927. ⁴ Produktseite, Tarifvergleich, KB0078144. ⁵ Kontakt- und Datenschutzseite, KB0066473. ⁶ Produktseite „Microsoft Teams kostenlos“. ⁷ bis ⁹ Microsoft-Hilfeartikel zu Aufzeichnung, Livetranskript und Zusammenfassung. ¹⁰ Microsofts deutsches Impressum, Microsoft Learn „EU-Datengrenze“. ¹¹ Google-Hilfe zu Länge und Teilnehmerzahl. ¹² Deutsche Workspace-Preisseite. ¹³ Google-Hilfe „Videoanruf aufzeichnen“. ¹⁴ Google-Hilfe „Transkripte“ und Googles Meet-API-Referenz. ¹⁵ Google-Hilfe „Notizen für mich“. ¹⁶ Google-Nutzungsbedingungen, Hilfeseiten zu Datenregionen, Vertrag zur Auftragsverarbeitung. ¹⁷ Preis- und Startseite von tldv.io. ¹⁸ tl;dv-Hilfecenter und Seite zur Anwendung für den eigenen Rechner. ¹⁹ Datenschutz- und Sicherheitsseite von tldv.io. ²⁰ bis ²² Preis-, Funktions- und Impressumsseite von opentalk.eu.
Prüf im Zweifel beim Anbieter selbst nach, Tarife und Lizenzen ändern sich. Unsere eigenen Angaben stehen in der Datenschutzerklärung und im Impressum.
5. Wo die Gesprächsinhalte verarbeitet werden
Im Datenpfad der Gesprächsinhalte ist kein US-Anbieter.
Das ist eine engere Aussage als „wir arbeiten ohne amerikanische Dienstleister“, und sie ist absichtlich eng: Für die Bezahlung nutzen wir Stripe. Was im Meeting gesagt wird, kommt dort nie an.
Die Server stehen bei Hetzner in Deutschland und Finnland. Die Spracherkennung läuft überwiegend auf eigenen Rechnern in Deutschland, bei deren Ausfall auf einer gemieteten Maschine in Frankfurt, und im Tarif Souverän in einer fremden, geprüften Enklave in Frankreich. Alles innerhalb der EU. Die Sprachmodelle für die Zusammenfassung laufen bei IONOS in Berlin.
Zwei Schutzmechanismen, die verschieden funktionieren. Fragt jemand die Spracherkennung nach einem nicht zugelassenen Anbieter, wird die Anfrage hart abgewiesen. Beim Sprachmodell fällt ein nicht zugelassener Wert still auf das europäische Standardmodell zurück.
Das Unternehmen hinter Raven sitzt bei Hamburg. Damit fällt nicht nur der Serverstandort unter europäisches Recht, sondern auch der Betreiber. Welche Station wo läuft, steht Zeile für Zeile auf worauf Raven steht.
6. Was Videokonferenz-Software kostet
Fast alle Anbieter haben eine Gratisstufe, und fast alle begrenzen dort die Dauer. Darüber beginnen die Bezahlstufen meist im niedrigen zweistelligen Bereich pro Nutzer und Monat. Der Unterschied liegt darin, wofür du zahlst: bei den großen Anbietern für Teilnehmerzahl und Dauer, bei uns für das, was nach dem Meeting entsteht.
Raven kostet 0 €, 49 €, 99 € oder 299 € je Nutzer und Monat, zuzüglich 19 % Mehrwertsteuer, jährlich 20 % weniger. Kostenlos sind fünf Meetings im Monat, jedes bis zu 45 Minuten, mit bis zu 4 Teilnehmern, samt Tonaufnahme, Transkript und Zusammenfassung. Ab 49 € entfällt die Anzahl der Meetings, ein Meeting darf 4 Stunden dauern, 25 Teilnehmer sind erlaubt, und die Videoaufnahme kommt dazu. Die vollständige Staffel steht in der Preisübersicht auf der Startseite.
7. Wann ein anderes Werkzeug besser passt
Große Veranstaltungen. Wenn dreihundert Menschen zuhören sollen, bist du bei uns falsch. Der größte Tarif liegt bei 150 Teilnehmern.
Chat, Dateiablage, Kanäle. Raven ersetzt kein Team-Werkzeug für die tägliche Zusammenarbeit. Es gibt keine Kanäle und keine Dateiablage, und der Chat im Meeting läuft danach nicht weiter. Wer das braucht, behält es und nutzt Raven für die Gespräche, die ein Protokoll brauchen.
Gruppenräume. Ein Meeting in Kleingruppen aufzuteilen, geht bei uns nicht. In Schulungen und Workshops ist das ein Ausschlusskriterium.
Du willst die Konferenz nicht wechseln. Dann bleibt der Weg über einen Aufnahme-Bot. Oder du lädst ab dem Tarif Solo eine fertige Aufnahme aus einem fremden Meeting hier hoch und lässt sie verschriftlichen und zusammenfassen.
Häufige Fragen zu Videokonferenz-Software
Welche kostenlosen Videokonferenz-Software gibt es?
Fast jeder große Anbieter hat eine Gratisstufe, und fast jede begrenzt die Dauer. Dazu kommen quelloffene Lösungen, die nichts kosten, wenn du sie selbst betreibst, dafür aber einen Server und jemanden brauchen, der ihn pflegt. Achte auf die Grenze statt auf den Preis: Länge, Teilnehmerzahl und ob Aufzeichnung enthalten ist. Bei Raven sind fünf Meetings im Monat kostenlos, je 45 Minuten, mit Aufzeichnung und Protokoll.
Was benötige ich für eine Videokonferenz am PC?
Einen aktuellen Browser, eine Kamera, ein Mikrofon und eine stabile Verbindung. Mehr nicht. Ein Headset hilft mehr als jede teure Kamera, weil eine Aufzeichnung nur so gut wird wie das Mikrofon. Etwas zu installieren ist bei Raven nicht nötig. Ob deine Verbindung reicht, kannst du vorher prüfen.
Welche Meeting-App ist die beste?
Eine Bestenliste geben wir nicht heraus, weil wir bei der Frage befangen sind. Nützlicher sind fünf Fragen: Was darf der kostenlose Tarif, kommen Gäste ohne Konto hinein, entsteht ein Protokoll und in welchem Tarif, wer verarbeitet die Gesprächsinhalte, und was passiert, wenn jemand stört.
Wer ist der Nachfolger von Skype?
Microsoft hat Skype am 5. Mai 2025 abgeschaltet und verweist selbst auf die kostenlose Version von Teams; nachzulesen im Support-Bereich von Microsoft, abgerufen am 3. September 2026. Für private Videoanrufe ist das der direkte Nachfolger. Beruflich entscheidet nicht der Ersatz für Skype, sondern was nach dem Gespräch übrig bleibt: Aufzeichnung, Transkript und Protokoll.
Wie kann ich ein Meeting aufzeichnen?
In den meisten Werkzeugen startest du sie als Gastgeber über eine Schaltfläche, oft erst, wenn dein Tarif oder deine Verwaltung das erlaubt. Wo das nicht geht, hängen viele einen Aufnahme-Bot als zusätzlichen Teilnehmer ins Meeting. Bei Raven ist die Aufnahme Teil des Programms: ein Klick, jede Person bekommt eine eigene Tonspur, alle im Raum sehen einen Hinweis. Frag in jedem Fall vorher.
Ist es datenschutzkonform, Teams-Besprechungen aufzuzeichnen?
Das entscheidet nicht die Software, sondern der Umgang damit, und wir geben dazu keine Rechtsberatung. Drei Punkte gelten unabhängig vom Anbieter: Alle Beteiligten müssen vor dem Start wissen, dass aufgezeichnet wird. Es braucht einen Grund, und im Beschäftigtenverhältnis reicht ein stilles Ja selten aus. Und es braucht eine Löschfrist. In Deutschland ist das Mitschneiden des gesprochenen Wortes ohne Wissen der Beteiligten nach § 201 StGB strafbar. Deshalb zeichnet Raven Telefonate standardmäßig nicht auf und blendet in jeder Videoaufzeichnung einen sichtbaren Hinweis ein.
Welche kostenlosen Online-Meetings gibt es für private Meetings?
Für ein Gespräch zu zweit oder zu dritt reichen die Gratisstufen der großen Anbieter meistens aus, solange du mit dem Zeitlimit leben kannst. Quelloffene Lösungen wie Jitsi Meet laufen ohne Konto im Browser. Raven ist dafür nicht gebaut: Der kostenlose Tarif ist da, um Aufzeichnung, Transkript und Protokoll auszuprobieren.
In zwei Minuten selbst ausprobiert
Du legst ein Konto an, bekommst einen Raum und verschickst den Link. Deine Gäste öffnen ihn im Browser, tragen einen Namen ein und sind drin. Ein Klick auf Aufnehmen, und danach stehen Aufzeichnung, Transkript mit Namen und Zusammenfassung bereit.
Der kostenlose Tarif reicht, um zu sehen, ob das zu euren Terminen passt, und ist keine Testphase, die abläuft.