Protokoll-Vorlage

Protokoll-Vorlage für Besprechungen: Word und PDF, kostenlos

Hier ist die Vorlage. Ein Klick, die Datei ist da, es kommt kein Formular dazwischen.

Die Vorlage hat einen Kopf für Datum, Ort, Leitung, Protokollführung und Teilnehmende und danach vier Abschnitte: besprochene Themen, getroffene Entscheidungen, Aufgaben mit verantwortlicher Person und Frist, und offene Punkte. Das ist der Aufbau, der aus einem Mitschrieb ein Protokoll macht, weil danach jeder Leser weiß, was entschieden wurde und wer was bis wann tut.

Die Word-Datei kannst du direkt ausfüllen und an dein Layout anpassen. Die PDF-Fassung ist zum Ausdrucken und Handschriftlich-Ausfüllen gedacht. Darunter auf dieser Seite findest du dieselbe Vorlage einmal vollständig ausgefüllt, damit du siehst, wie die Sätze klingen sollen, und eine Anleitung in fünf Schritten.

Kein E-Mail-Feld, kein Konto, kein Newsletter. Die Datei liegt hinter dem Link.

Zuerst die Anleitung lesen
Erste Seite der Besprechungsprotokoll-Vorlage mit Kopfdaten und den vier Abschnitten Tagesordnung, Besprochene Themen, Entscheidungen und Aufgaben
Seite 1 der Vorlage, hier mit dem Beispiel aus Abschnitt „Ein ausgefülltes Beispiel" befüllt.
01Aufbau

Was in der Vorlage steht

Ein Protokoll hat zwei Teile. Der Kopf hält fest, wer wann worüber gesprochen hat, damit das Dokument Monate später noch zuzuordnen ist. Der Hauptteil hält fest, was dabei herausgekommen ist. Die Vorlage trennt beides sauber und lässt dich im Hauptteil nichts vergessen, was hinterher gefragt wird.

Kopfdaten

Datum
TT.MM.JJJJ
Uhrzeit
von … bis …
Ort oder Link
Raum, Adresse oder Meeting-Link
Besprechungsleitung
Name
Protokollführung
Name
Teilnehmende
Namen, durch Komma getrennt
Entschuldigt
Namen, durch Komma getrennt
Verteiler
wer das Protokoll bekommt

Hauptteil

  1. 1

    Tagesordnung

    Nummerierte Liste mit fünf vorbereiteten Zeilen. Übernimm die Punkte aus der Einladung. Was hier nicht steht, wurde nicht besprochen.

  2. 2

    Besprochene Themen

    Je Tagesordnungspunkt ein Block, drei Blöcke vorbereitet: Titel des Punktes, worum es ging in zwei bis vier Sätzen, und das Ergebnis in einem Satz.

  3. 3

    Entscheidungen

    Tabelle mit drei Leerzeilen.

    • Nr.
    • Entscheidung
    • Entschieden von
    • Datum
  4. 4

    Aufgaben

    Tabelle mit fünf Leerzeilen. Status ist ein Auswahlfeld mit drei Werten: offen, in Arbeit, erledigt. Vorbelegt mit offen.

    • Nr.
    • Aufgabe
    • Verantwortlich
    • Frist
    • Status
  5. 5

    Offene Punkte

    Tabelle mit drei Leerzeilen.

    • Nr.
    • Offener Punkt
    • Wer klärt das
    • Bis wann
  6. 6

    Nächster Termin

    Einzeilig: Datum, Uhrzeit, Ort oder Link.

  7. Freigabe

    Zwei Unterschriftszeilen nebeneinander am Ende: Protokollführung und Freigabe durch die Leitung. Auf jeder Seite steht im Seitenfuß die Kennung der Besprechung, die Seitenzahl und die Herkunft der Vorlage.

Alle Felder sind ausfüllbar. Was du in deiner Besprechung nicht brauchst, löschst du. Ein Protokoll wird nicht besser, wenn mehr Felder darin stehen, sondern wenn die Aufgaben-Tabelle vollständig ist.

02Beispiel

Ein ausgefülltes Beispiel, damit du siehst wie es klingt

Die schwierigste Stelle beim Protokollieren ist nicht der Aufbau, sondern der Ton. Zu ausführlich, und es liest niemand. Zu knapp, und in vier Wochen weiß keiner mehr, warum so entschieden wurde. Deshalb steht hier dieselbe Vorlage einmal vollständig ausgefüllt. Die Besprechung ist erfunden, die Formulierungen sind es nicht: Genau so kurz und genau so konkret sollten deine Sätze sein.

Besprechungsprotokoll

Relaunch der Unternehmenswebsite, Abstimmung Nr. 3


Datum
14.10.2026
Uhrzeit
10:00 bis 11:05
Ort oder Link
Besprechungsraum Nord, zusätzlich per Videokonferenz
Besprechungsleitung
Anna Berger
Protokollführung
Jonas Feld
Teilnehmende
Anna Berger, Jonas Feld, Miriam Sahin, Tobias Krein
Entschuldigt
Petra Lindner (Vertrieb)
Verteiler
Teilnehmende, Petra Lindner, Geschäftsführung

1.Tagesordnung

  1. Rückmeldungen aus dem Testlauf
  2. Umfang für den Start festlegen
  3. Termin für den Umzug der Inhalte
  4. Budget für Fotos
  5. Nächste Schritte

2.Besprochene Themen

TOP 1: Rückmeldungen aus dem Testlauf

Worum es ging: Zwölf Kolleginnen und Kollegen haben die Vorabversion eine Woche lang benutzt. Die Rückmeldungen betreffen fast ausschließlich die Suche: Sie findet Seiten nicht, deren Titel abweichend geschrieben ist. Zwei Rückmeldungen betreffen die Darstellung auf dem Telefon. Zur Geschwindigkeit gab es keine Beschwerden.

Ergebnis: Die Suche wird vor dem Start überarbeitet, die Darstellung auf dem Telefon danach.

TOP 2: Umfang für den Start festlegen

Worum es ging: Zur Diskussion standen zwei Zuschnitte. Entweder alle sechs Bereiche gleichzeitig starten, oder zuerst die drei Bereiche mit den meisten Zugriffen und die übrigen drei nachziehen. Miriam Sahin hat darauf hingewiesen, dass für zwei der sechs Bereiche die Texte noch nicht freigegeben sind.

Ergebnis: Der Start erfolgt mit drei Bereichen.

TOP 3: Termin für den Umzug der Inhalte

Worum es ging: Der Umzug braucht ein Wochenende, an dem die alte Seite abgeschaltet werden kann. Tobias Krein hat zwei Wochenenden vorgeschlagen. Gegen das erste spricht eine Messe, an der der Vertrieb auf die Seite verweist.

Ergebnis: Der Umzug findet am zweiten vorgeschlagenen Wochenende statt.

3.Entscheidungen

Entscheidungen des Beispielprotokolls
Nr.EntscheidungEntschieden vonDatum
1Der Start erfolgt zunächst mit drei Bereichen. Die übrigen drei folgen, sobald die Texte freigegeben sind.Anna Berger14.10.2026
2Die Suche wird vor dem Start überarbeitet.Anna Berger14.10.2026
3Für Fotos werden 4.000 Euro freigegeben.Anna Berger14.10.2026

4.Aufgaben

Aufgaben des Beispielprotokolls
Nr.AufgabeVerantwortlichFristStatus
1Suche überarbeiten und erneut testenTobias Krein28.10.2026offen
2Texte für die zwei offenen Bereiche einholen und freigeben lassenMiriam Sahin04.11.2026offen
3Fotografin anfragen und Termin abstimmenJonas Feld21.10.2026offen
4Umzugswochenende mit dem Vertrieb abstimmenAnna Berger17.10.2026offen
5Darstellung auf dem Telefon prüfenTobias Krein11.11.2026offen

5.Offene Punkte

Offene Punkte des Beispielprotokolls
Nr.Offener PunktWer klärt dasBis wann
1Ob die alte Seite als Archiv erreichbar bleiben mussMiriam Sahin28.10.2026
2Wer die Inhalte nach dem Start pflegtAnna Bergeroffen

6.Nächster Termin

Datum 28.10.2026 Uhrzeit 10:00 Ort Besprechungsraum Nord


Protokollführung: Jonas FeldFreigabe durch die Leitung: Anna Berger

Drei Dinge an diesem Beispiel sind Absicht. Bei den Entscheidungen steht eine Person, nicht „das Team", denn eine Entscheidung ohne Namen ist eine Absichtserklärung. Bei den Aufgaben steht ein Datum, kein „zeitnah". Und die offenen Punkte stehen als offene Punkte da, nicht als Ergebnis. Wenn ein Punkt am Ende der Besprechung ungeklärt war, gehört er ungeklärt ins Protokoll.

03Anleitung

Wie schreibt man ein Protokoll richtig?

Ein Protokoll schreibt man in fünf Schritten: Vorlage und Tagesordnung vor der Besprechung öffnen, während der Besprechung nur Ergebnisse mitschreiben statt Wortmeldungen, jede Entscheidung mit Namen und jede Aufgabe mit Frist festhalten, direkt danach ausformulieren, solange die Erinnerung frisch ist, und das Protokoll innerhalb von zwei Tagen an alle Teilnehmenden schicken.

  1. Vor der Besprechung: Vorlage öffnen, Tagesordnung eintragen

    Trag die Tagesordnungspunkte aus der Einladung ein, bevor die Besprechung anfängt, und schreib die Kopfdaten hin, die du schon weißt: Datum, Uhrzeit, Ort, Leitung, geladene Teilnehmende. Damit hast du während der Besprechung eine Gliederung, in die du nur noch Ergebnisse einsetzt, statt eine leere Seite vollzuschreiben. Wenn es keine Tagesordnung gibt, ist das die erste Frage an die Leitung, nicht deine Aufgabe als Protokollführung.

  2. Während der Besprechung: Ergebnisse mitschreiben, nicht Wortmeldungen

    Schreib nicht mit, wer was gesagt hat, sondern was dabei herauskommt. Ein Protokoll ist kein Mitschnitt. Für jeden Punkt brauchst du zwei Zeilen: worum es ging und was das Ergebnis ist. Wenn du merkst, dass ein Punkt ohne Ergebnis endet, frag im Raum nach, was jetzt gilt. Diese eine Frage ist die wertvollste Tätigkeit der Protokollführung, und sie ist der Grund, warum das Mitschreiben so anstrengend ist: Du musst gleichzeitig tippen und zuhören.

  3. Entscheidungen mit Namen, Aufgaben mit Frist

    Jede Entscheidung bekommt die Person, die sie getroffen hat. Jede Aufgabe bekommt eine verantwortliche Person und ein Datum. „Das Team kümmert sich zeitnah darum“ ist keine Aufgabe, sondern eine Zeile, über die sich in vier Wochen alle streiten. Zwei Namen für eine Aufgabe sind auch keine Lösung, dann trag den ein, der anfängt.

  4. Direkt danach ausformulieren

    Formuliere das Protokoll noch am selben Tag aus. Stichworte, die während der Besprechung eindeutig waren, sind es am nächsten Morgen nicht mehr. Schreib im Präsens und in der Sachform: „Der Start erfolgt mit drei Bereichen“, nicht „Frau Berger sagte, dass sie meine, man solle“. Namen stehen bei Entscheidungen und Aufgaben, nicht in jedem Satz.

  5. Verschicken und freigeben lassen

    Schick das Protokoll innerhalb von zwei Tagen an alle Teilnehmenden und an den Verteiler. Wer es später bekommt, prüft es nicht mehr. Bitte um Rückmeldung bis zu einem Datum und schreib dazu, dass es ohne Widerspruch als angenommen gilt. Bei Gremien und Betriebsratssitzungen ist eine förmliche Freigabe in der nächsten Sitzung üblich, dafür ist die Freigabezeile am Ende der Vorlage da.

04Protokollarten

Welche Protokollart passt zu deiner Besprechung?

Nicht jede Besprechung braucht dieselbe Art von Protokoll. Vier Formen sind üblich, und die Wahl entscheidet darüber, wie lange du hinterher schreibst. Für die allermeisten Team- und Projektbesprechungen ist das Ergebnisprotokoll richtig, und darauf ist die Vorlage ausgelegt.

Vier Protokollarten, ihr Inhalt, ihr Einsatzbereich und ob die Vorlage dieser Seite dafür passt
ArtWas drinstehtWann sie sinnvoll istPasst zur Vorlage
ErgebnisprotokollThemen, Entscheidungen, Aufgaben, offene Punkte. Keine Wortmeldungen.Team-, Projekt- und Kundenbesprechungen. Der Normalfall.Ja, ohne Änderung
BeschlussprotokollNur die gefassten Beschlüsse, mit Abstimmungsergebnis.Vorstands-, Gesellschafter- und Vereinssitzungen.Ja, Abschnitt 2 löschen und in Abschnitt 3 eine Spalte für das Abstimmungsergebnis ergänzen
VerlaufsprotokollDer Ablauf in der Reihenfolge der Wortmeldungen, mit Sprecherzuordnung.Anhörungen, Betriebsratssitzungen, alles mit rechtlicher Nachweispflicht.Eingeschränkt. Abschnitt 2 wird sehr lang, und du brauchst zusätzlich die Redereihenfolge
GedächtnisprotokollAus der Erinnerung geschrieben, nachträglich, ohne Mitschrift.Vier-Augen-Gespräche, in denen niemand mitschreiben konnte.Ja, aber vermerke im Kopf, dass es aus der Erinnerung entstanden ist

Das Verlaufsprotokoll ist die Form, bei der Mitschreiben und Zuhören am stärksten gegeneinander arbeiten. Wer es von Hand führt, verliert einen Teil des Gesprächs.

Wenn du tiefer einsteigen willst, gibt es dazu eine ausführliche Anleitung zum Protokollschreiben mit Formulierungshilfen für die einzelnen Protokollarten.

05Agenda

Die passende Agenda-Vorlage

Die Tagesordnung ist der erste Abschnitt des Protokolls, nur früher geschrieben. Wenn du die Agenda vor der Besprechung verschickst, kannst du sie hinterher unverändert in das Protokoll übernehmen und musst die Gliederung nicht zweimal bauen. Deshalb liegt hier eine zweite Datei, die genau die Punkte enthält, die später in Abschnitt 1 der Protokoll-Vorlage wandern.

Die Spalte „Minuten" ist der eigentliche Grund, warum sich eine Agenda lohnt. Wer ein Zeitbudget je Punkt hinschreibt und die Summe bildet, merkt vor der Besprechung, dass sechs Punkte nicht in dreißig Minuten passen, statt danach.

Agenda und Protokoll sind dasselbe Dokument zu zwei ZeitpunktenZwei Blätter liegen versetzt übereinander wie in einem Durchschlagsatz. Auf dem oberen, kürzeren Blatt steht die Agenda: fünf nummerierte Tagesordnungspunkte, jeder mit einem Zeitbudget am rechten Rand. Auf dem unteren, längeren Blatt steht das Protokoll. Sein Abschnitt eins trägt exakt dieselben fünf Zeilen in denselben Längen, durchgedrückt und in der Akzentfarbe. Darunter stehen drei weitere Blöcke, die auf dem oberen Blatt keine Entsprechung haben: die besprochenen Themen, die Entscheidungen und die Aufgaben. Wo die Analogie endet: Beim echten Durchschlag entsteht die Kopie im selben Augenblick. Hier entsteht sie beim Übertragen der Agenda in das Protokoll, und die drei zusätzlichen Blöcke entstehen erst nach der Besprechung.
AgendaVor der Besprechung geschrieben.BesprechungsprotokollDieselben Punkte, danach ausgefüllt.
Meeting-Agenda-Vorlage mit Tagesordnungspunkten, Zeitbudget je Punkt und verantwortlicher Person
06Danach

Und wenn niemand mehr mitschreibt

Eine Vorlage löst das Aufschreiben. Sie löst nicht, dass die Person, die protokolliert, anders zuhört als alle anderen im Raum. Sie hört auf Sätze, die sich notieren lassen, und verpasst dabei einen Teil des Gesprächs. Bei einem Verlaufsprotokoll ist dieser Teil groß.

Raven ist eine Meeting-Plattform aus Deutschland, in der das Meeting selbst stattfindet. Die Aufnahme wird automatisch verschriftlicht, und die Zusammenfassung danach hat dieselben vier Abschnitte wie diese Vorlage: besprochene Themen, getroffene Entscheidungen, Aufgaben mit verantwortlicher Person und Frist, offene Punkte. Weil das Meeting in Raven läuft, sitzt kein zusätzlicher Aufzeichnungsbot als Teilnehmer im Gespräch. Gäste treten über einen Link im Browser bei, ohne Konto.

Was dabei entsteht, ist kein fertiges Protokoll, sondern der Rohstoff dafür: die Gliederung steht, die Namen stehen dran, du liest es durch und korrigierst. Das Ergebnis lässt sich als PDF oder als Markdown-Datei herunterladen und weiterverwenden.

Verschickt wird aus dem Meeting heraus, ohne den Verteiler noch einmal zusammenzusuchen: Die Teilnehmenden stehen schon in der Versandliste, fehlende Adressen sucht Raven im Adressbuch, und du entscheidest, wer es bekommt. Die Nachricht geht über den Mailweg von Raven hinaus, nicht aus deinem eigenen Postfach. Wie der Weg vom Gesprächsende bis zu den Empfängern aussieht, steht auf KI-Protokoll.

Die Aufnahme setzt die Einwilligung aller Teilnehmenden voraus, die holt die Person ein, die aufnimmt. Verarbeitet wird in Deutschland und in der EU: Die Räume laufen bei der Hetzner Online GmbH in Deutschland, die Spracherkennung läuft auf eigener GPU-Infrastruktur in Deutschland, und wenn die ausfällt, übernimmt ein Rechenzentrum in Frankfurt. Im Datenpfad der Gesprächsinhalte ist kein US-Anbieter. Wie streng das gemeint ist, sieht man an zwei Stellen im Code: Die Spracherkennung weist einen Anbieter, der nicht auf der Liste steht, mit einem Fehler ab, statt still auf ihn auszuweichen. Beim Sprachmodell greift der umgekehrte Mechanismus, dort wird ein Modell außerhalb der europäischen Liste automatisch auf das europäische Standardmodell zurückgesetzt.

Wie gut die Spracherkennung auf Deutsch ist, behaupten wir nicht, wir messen es. Die Fehlerraten pro Datensatz stehen offen auf einer eigenen Seite, zusammen mit den Werten der bekannten Anbieter.

07Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Protokoll-Vorlage

Wie schreibe ich ein gutes Protokoll?

Ein gutes Protokoll ist kurz, vollständig und überprüfbar. Kurz heißt: Ergebnisse statt Wortmeldungen, zwei bis vier Sätze je Tagesordnungspunkt. Vollständig heißt: jede Entscheidung mit der Person, die sie getroffen hat, jede Aufgabe mit verantwortlicher Person und Frist, jeder ungeklärte Punkt als ungeklärt gekennzeichnet. Überprüfbar heißt: Kopfdaten mit Datum, Ort und Teilnehmenden, damit sich das Dokument später zuordnen lässt. Schreib im Präsens und in der Sachform, und verschick es innerhalb von zwei Tagen.

Wie erstelle ich ein Protokoll?

Öffne vor der Besprechung eine Vorlage und trag die Tagesordnung aus der Einladung ein. Notiere während der Besprechung zu jedem Punkt das Ergebnis statt des Gesprächsverlaufs. Halte jede Entscheidung mit Namen und jede Aufgabe mit Frist fest. Formuliere das Protokoll direkt nach der Besprechung aus und schick es an alle Teilnehmenden und den Verteiler. Die Vorlage auf dieser Seite hat diese Reihenfolge bereits als Aufbau, du füllst sie von oben nach unten aus.

Wie erstelle ich ein Protokoll in Word?

Am schnellsten mit einer fertigen Vorlage. Lade die Word-Datei auf dieser Seite herunter, öffne sie und springe mit der Tabulatortaste von Feld zu Feld. Die Kopfdaten, die Tagesordnung und die drei Tabellen für Entscheidungen, Aufgaben und offene Punkte sind bereits angelegt. Wenn du lieber selbst baust: Nutze in Word echte Formatvorlagen für die Überschriften statt fett gesetzter Absätze, dann kannst du die Gliederung im Navigationsbereich sehen und das Dokument bleibt beim Anpassen stabil.

Wie schreibt man ein Besprechungsprotokoll?

In vier Abschnitten. Erstens die Kopfdaten: Datum, Uhrzeit, Ort, Leitung, Protokollführung, Teilnehmende, Entschuldigte, Verteiler. Zweitens die besprochenen Themen, je Tagesordnungspunkt worum es ging und was das Ergebnis ist. Drittens die Entscheidungen, jede mit der Person, die sie getroffen hat. Viertens die Aufgaben, jede mit verantwortlicher Person und Frist. Ungeklärte Punkte kommen in einen eigenen Abschnitt und werden nicht als Ergebnis verkleidet. Genau dieser Aufbau steckt in der Vorlage auf dieser Seite.

Wie formuliere ich ein Protokoll richtig?

Sachlich, im Präsens und ohne indirekte Rede. Schreib „Der Start erfolgt mit drei Bereichen“ statt „Frau Berger sagte, dass man mit drei Bereichen starten solle“. Wertungen gehören nicht hinein, auch keine abgeschwächten: „Die Diskussion war schwierig“ ist eine Bewertung, „Zu diesem Punkt wurde keine Entscheidung getroffen“ ist ein Ergebnis. Namen nennst du bei Entscheidungen und Aufgaben, nicht in jedem Satz. Zahlen, Beträge und Fristen übernimmst du wörtlich so, wie sie genannt wurden, und rundest sie nicht.

Wie sollte ein Gesprächsprotokoll aussehen?

Ein Gesprächsprotokoll hält ein Gespräch zwischen wenigen Personen fest, oft ein Vier-Augen-Gespräch, und braucht deshalb einen etwas anderen Kopf als eine Besprechung: Anlass des Gesprächs, Gesprächspartner, Datum, Ort, Dauer. Der Hauptteil folgt denselben Regeln wie beim Besprechungsprotokoll, Ergebnisse statt Verlauf, Vereinbarungen mit Frist. Wichtig ist ein Vermerk darüber, ob das Protokoll währenddessen oder aus der Erinnerung entstanden ist, und ob der Gesprächspartner es zur Kenntnis bekommen hat.

Kann ChatGPT ein Protokoll schreiben?

Ja, aber nur aus Text, den du hineinkopierst. ChatGPT hört bei deiner Besprechung nicht zu, es zeichnet nichts auf und es weiß nicht, wer was gesagt hat. Du brauchst also vorher trotzdem eine Mitschrift oder ein Transkript, und ohne Sprecherzuordnung im Ausgangstext werden Entscheidungen der falschen Person zugeordnet. Dazu kommt eine Frage, die dein Unternehmen beantworten muss und nicht du: Gesprächsinhalte anderer Menschen in ein fremdes Werkzeug einzugeben, ist eine Verarbeitung personenbezogener Daten, und dafür braucht es eine Rechtsgrundlage und einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Anbieter. Werkzeuge, die das Meeting selbst aufzeichnen, transkribieren und dabei die Sprecher trennen, lösen beide Probleme an einer Stelle.

Welche App schreibt Protokolle?

Es gibt zwei Gattungen. Die erste sind Aufzeichnungsbots, die sich als zusätzlicher Teilnehmer in dein Zoom-, Teams- oder Meet-Meeting einwählen und mitschreiben. Die zweite sind Meeting-Plattformen, in denen das Meeting selbst stattfindet und die Verschriftlichung eingebaut ist, sodass kein Bot dazukommt. Raven gehört in die zweite Gattung: Videokonferenz, Aufzeichnung, Verschriftlichung mit Sprecherzuordnung und Zusammenfassung an einer Stelle, betrieben in Deutschland. Bei beiden Gattungen gilt: Die Aufnahme setzt die Einwilligung aller Teilnehmenden voraus.

Wo finde ich kostenlose Word-Vorlagen?

Für Besprechungsprotokolle direkt hier, ohne E-Mail-Adresse und ohne Konto. Die Word-Datei und die PDF-Fassung liegen hinter einem direkten Link, dazu eine Agenda-Vorlage und ein ausgefülltes Beispiel. Achte bei Vorlagen aus anderen Quellen auf zwei Dinge: ob die Datei wirklich hinter dem Link liegt oder erst nach einer Newsletter-Anmeldung kommt, und ob das Dokument Makros enthält. Vorlagen mit Makros werden in vielen Unternehmen blockiert.

Wie gestalte ich eine Agenda?

Eine Agenda braucht vier Dinge: das Ziel der Besprechung in einem Satz, die Punkte in der Reihenfolge, in der sie behandelt werden, für jeden Punkt eine verantwortliche Person, und für jeden Punkt ein Zeitbudget in Minuten. Ergänze je Punkt, ob es um eine Information, eine Diskussion oder eine Entscheidung geht, dann wissen alle vorher, was von ihnen erwartet wird. Bilde am Ende die Summe der Minuten. Wenn sie größer ist als die angesetzte Zeit, kürzt du vorher und nicht die Besprechung selbst.

Gibt es eine Vorlage für ein Teammeeting?

Ja, die Vorlage auf dieser Seite ist genau dafür gebaut. Ein Teammeeting ist der klassische Fall für ein Ergebnisprotokoll: Themen, Entscheidungen, Aufgaben, offene Punkte, ohne Wortmeldungen. Für ein wiederkehrendes Teammeeting lohnt sich ein Zusatz, den die Vorlage schon vorsieht: Übernimm die offenen Punkte und die unerledigten Aufgaben der letzten Sitzung als ersten Tagesordnungspunkt, dann verschwindet nichts zwischen zwei Terminen.

08Loslegen

Vorlage laden, oder das Mitschreiben abgeben

Für die nächste Besprechung reicht die Vorlage. Word zum Ausfüllen, PDF zum Ausdrucken, das ausgefüllte Beispiel daneben, damit du die Sätze nicht suchen musst.

Wenn du merkst, dass du in jeder zweiten Besprechung protokollierst und deshalb nur mit halbem Ohr dabei bist, ist die Vorlage nicht mehr die Antwort. Dann geht es darum, das Mitschreiben ganz abzugeben.