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Sichere Videokonferenz
Welche Videokonferenz ist sicher?
Sicher ist eine Videokonferenz, wenn vier Dinge zusammenkommen. Die Übertragung ist verschlüsselt. Der Raum hat einen Zugangsschutz, also Warteraum oder Passwort. Die Daten werden in Deutschland oder der EU verarbeitet, mit einem Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Und beim Betreten sendet niemand Bild und Ton, bevor er es selbst entschieden hat.
Raven ist eine Meeting-Plattform aus Deutschland. Verschlüsselung und Datenschutz sind erfüllt. Den Zugangsschutz erfüllt ein dauerhafter, nicht öffentlicher Raum mit einem Warteraum; ein gewöhnliches Meeting schützt stattdessen ein nicht erratbarer Link. Den vierten Punkt lösen wir anders: Bild und Ton werden erst übertragen, wenn du auf Beitreten klickst, und im Warteraum sind beide aus. Die Räume laufen bei der Hetzner Online GmbH in Deutschland. Die Spracherkennung läuft auf eigener GPU-Infrastruktur in Deutschland. Fällt sie aus, übernimmt ein Anbieter mit Sitz in der Schweiz, in einem Rechenzentrum in Frankfurt. Im Tarif Souverän läuft sie in einer attestierten Enclave in Frankreich. Im Datenpfad der Gesprächsinhalte ist kein US-Anbieter eingesetzt. Aufzeichnung, Verschriftlichung und Zusammenfassung sind eingebaut, es sitzt kein zusätzlicher Bot im Gespräch. Gäste treten ohne Konto bei, über einen Link.
Der kostenlose Tarif kostet nichts: 45 Minuten pro Meeting, fünf Meetings im Monat, vier Teilnehmer. Bezahlt beginnt es beim Tarif Solo.
Die vier Kriterien bei Raven
Was eine sichere Videokonferenz erfüllen muss
Die vier Kriterien sind keine Erfindung von uns. So verlangen es das BSI und die Aufsichtsbehörden. Die Tabelle sagt für jedes Kriterium, was es bedeutet und wie Raven es erfüllt. Wo Raven ein Kriterium anders erfüllt als beschrieben, steht das dort auch.
| Kriterium | Raven |
|---|---|
| VerschlüsselungDie Übertragung darf unterwegs nicht mitlesbar sein, die Aufnahme im Speicher nicht offen liegen. | TLS 1.2+ für die Anwendung, DTLS-SRTP für Bild und Ton in Echtzeit. Aufnahmen im Ruhezustand mit AES-256-GCM. Im Tarif Souverän lässt sich zusätzlich ein eigener Schlüssel einrichten, von dem Raven keine Kopie speichert, mit der sich die Aufnahmen öffnen ließen. |
| ZugangsschutzFremde dürfen nicht einfach im Raum stehen. Üblich sind Warteraum und Passwort. | Warteraum für dauerhafte Räume, die nicht öffentlich sind: Gäste warten, bis der Gastgeber sie einlässt. Dazu ein Rauswurf, der hält (Abschnitt 02).Ein gewöhnliches Meeting hat weder Warteraum noch Passwort. Es schützt der nicht erratbare Link. |
| DatenschutzServerstandort Deutschland oder EU, Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO, benannte Unterauftragnehmer. | Plattform bei der Hetzner Online GmbH in Deutschland. Spracherkennung primär auf eigener GPU-Infrastruktur in Deutschland; fällt sie aus, übernimmt die Akenes SA (Exoscale) mit Sitz in der Schweiz, in einem Rechenzentrum in Frankfurt. Im Tarif Souverän läuft sie in einer attestierten Enclave bei Scaleway in Frankreich. AVV nach Art. 28 DSGVO, im Volltext einsehbar. Alle Auftragsverarbeiter mit Anschrift in der Datenschutzerklärung. |
| Sichere VoreinstellungenNiemand sendet Bild und Ton, bevor er es entschieden hat. | Vor jedem Beitritt kommt ein Vorschaubild mit Schaltern für Kamera und Mikrofon. Nichts wird übertragen, bevor du auf Beitreten klickst. Im Warteraum sind Kamera und Mikrofon aus.Kamera und Mikrofon sind im Vorschaubild standardmäßig an, nicht aus. |
| AufzeichnungWer aufzeichnet, braucht die Einwilligung aller Teilnehmer und muss die Aufnahme sichtbar machen. | Die Aufzeichnung ist im Meeting sichtbar gekennzeichnet, sie startet nicht heimlich. In Räumen mit automatischer Aufzeichnung kommt nur hinein, wer vorher eingewilligt hat, und die Einwilligung wird gespeichert. Startet der Gastgeber die Aufnahme von Hand, sehen alle einen Hinweis, die Einwilligung holt er dann selbst ein. |
| VerarbeitungsketteEs reicht nicht, dass das Video in der EU liegt, wenn die Verschriftlichung danach in die USA geht. | Spracherkennung und Sprachmodelle sind im Code auf europäische Anbieter beschränkt. Verlangt ein Aufruf einen nicht zugelassenen Anbieter für die Spracherkennung, wird er mit einem Fehler abgewiesen. Ein nicht zugelassenes Sprachmodell wird auf das europäische Standardmodell zurückgesetzt. In beiden Fällen verlässt die Verarbeitung Europa nicht. |
Stand 2. September 2026. Die Angaben zu Verschlüsselung, Standorten und Auftragsverarbeitern stammen aus unserer Datenschutzerklärung und unserem Impressum, nicht aus dieser Tabelle. Wenn die beiden auseinandergehen, gilt die Datenschutzerklärung.
Was passiert, wenn ein Rausgeworfener zurückkommt
Warteraum und Passwort sagen alle. Die interessantere Frage ist die danach: Jemand stört, der Gastgeber wirft ihn raus, und zwei Minuten später steht er wieder in der Tür. Bei den meisten Tools reicht dafür ein neuer Name oder ein gelöschter Cookie.
Bei Raven wird beim Rauswurf zweierlei festgehalten: die Teilnehmer-Identität und ein technisches Merkmal des Browsers. Beim nächsten Beitrittsversuch reicht eines von beiden für eine Abweisung. Wer die Cookies löscht, kommt trotzdem nicht rein, solange derselbe Browser dahintersteht. Wer den Anzeigenamen ändert, ebenfalls nicht.
Der zweite Teil steht selten in einer Funktionsliste. Die Sperre hängt an der Person, nicht am Link. Bei einem Einladungslink, den sich fünf Leute teilen, trifft der Rauswurf deshalb nur diese eine Person. Die vier anderen bleiben im Raum, der Link bleibt gültig, und nur diese eine Person kommt nicht mehr durch.
Wer rauswerfen darf, entscheidet der Server, nicht der Browser. Die Gastgeber-Eigenschaft wird bei jedem Rauswurf serverseitig geprüft. Ein Kollege aus derselben Organisation kann niemanden aus einem fremden Meeting entfernen.
Der Warteraum ist die ruhigere Variante desselben Gedankens. Dauerhafte Räume, die nicht öffentlich sind, halten jeden Gast auf einem Wartebildschirm fest, bis der Gastgeber ihn einlässt. Kamera und Mikrofon sind in dieser Zeit aus.
Der Raum, der immer unter derselben Adresse liegt
Auf AnfrageEin Dauerraum hat eine feste Adresse, etwa raven.ceo/meet/deinname/standup. Sie ändert sich nicht, du kannst sie in den Kalender schreiben und musst vor keiner Besprechung einen neuen Link verschicken.
Wer ohne Nachfrage hineinkommt, entscheidest du auf einer einzigen Skala mit vier Stufen. Sie regelt nicht, was jemand im Raum darf, sondern nur, ob er wartet. Alle, die nicht direkt hineingehen, landen im Warteraum und werden vom Gastgeber von Hand hereingelassen. Abgewiesen wird niemand still.
Offen
Wer den Link hat, geht direkt hinein.
Ganze Organisation
Wer zu deiner Organisation gehört, geht direkt hinein.
Ein Team
Wer im hinterlegten Team ist, geht direkt hinein.
Nur eingeladene Personen
Niemand geht von allein hinein, auch keine Kollegin.
Fällt die Technik hinter dem Warteraum aus, bleibt die Tür zu, statt aufzugehen. Dauerräume schalten wir derzeit einzeln frei, auf Anfrage. Am Zutritt ändert das nichts: Wer eingeladen ist, kommt in einen bestehenden Dauerraum ohne jede Freischaltung hinein.
Ein Ergebnis so weit geben, wie es gehört
Ein Protokoll ist selten für alle und selten für einen. Meistens ist es für drei Leute, manchmal für eine Abteilung, gelegentlich für einen Kunden ohne Konto bei uns. Deshalb ist die Freigabe bei Raven keine Ja-oder-nein-Frage, sondern eine Leiter mit vier Sprossen.
Voreingestellt ist die unterste Antwort: ein Meeting gehört zunächst nur der Person, die es geführt hat. Jede Stufe darüber ist eine bewusste Handlung, und jede lässt sich wieder zurücknehmen.
01Einzelne Kolleginnen und Kollegen
ab TeamNur die Personen, die du namentlich freigibst. Ansehen oder bearbeiten, je Person entschieden.
02Ein Team
ab TeamAlle Mitglieder eines Teams deiner Organisation. Ansehen.
03Die ganze Organisation
ab TeamAlle, die zu deiner Organisation gehören. Ansehen.
04Öffentlicher Link
ab SoloJede Person, die den Link hat, auch ohne Konto bei uns. Ansehen, auf Wunsch erst nach Eingabe eines Passworts. Jederzeit widerrufbar.
Auch eine Unterhaltung mit dem Assistenten lässt sich veröffentlichen: die Recherche, die Fragen, die Antworten, als Link, den ein Kunde oder eine Kollegin ohne Konto öffnet, auf Wunsch erst nach einem Passwort und jederzeit widerrufbar. Das ist bei Unterhaltungen die eine Stufe, die es gibt. Die drei internen Stufen darüber gelten für Meetings.
Eine Ausnahme gibt es, und sie folgt aus der Vertraulichkeit weiter unten: Inhalte, deren Schlüssel bei dir liegt und nicht bei uns, lassen sich nicht freigeben. Wir könnten sie für einen fremden Leser gar nicht aufschließen, und statt eines leeren Links kommt eine klare Absage.
Wo dein Gespräch verarbeitet wird, Station für Station
Ein Meeting in der EU zu hosten ist die halbe Aussage. Die andere Hälfte ist, was danach mit der Aufnahme passiert. Verschriftlichung und Zusammenfassung sind eigene Verarbeitungsschritte, und genau dort wandern bei vielen Anbietern die Daten doch noch über den Atlantik.
Deshalb hier die ganze Kette:
| Station | Wo |
|---|---|
| Meeting-Räume und Plattform | Hetzner Online GmbH, Deutschland |
| Aufnahmen und hochgeladene Dateien | Selbst betriebener Objektspeicher bei Hetzner, Serverstandorte Deutschland und Finnland |
| Verschriftlichung (Tarife Free, Solo, Team, Enterprise) | Eigene GPU-Infrastruktur in Deutschland. Bei Ausfall ersatzweise Akenes SA (Exoscale), Sitz Lausanne, Schweiz, Rechenzentrum Frankfurt |
| Zusammenfassung und Assistent (Tarife Free, Solo, Team, Enterprise) | IONOS SE, Serverstandort Berlin |
| Verschriftlichung und KI im Tarif Souverän | Attestierte Confidential-Computing-Enclave (Privatemode der Edgeless Systems GmbH, Infrastruktur Scaleway SAS, Frankreich) |
| Reichweitenmessung | Matomo, selbst betrieben, cookiefrei, IP gekürzt |
| Zahlungsabwicklung | Mollie B.V., Amsterdam. Gesprächsinhalte werden dorthin nicht übermittelt |
Ein US-Anbieter ist im Datenpfad der Gesprächsinhalte nicht eingesetzt. Die Zahlungsabwicklung über Mollie ist davon getrennt. Welche Verarbeiter das im Einzelnen sind, mit Anschrift und Rechtsgrundlage, steht in der Datenschutzerklärung. Den Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO kannst du im Volltext lesen, bevor du ein kostenpflichtiges Konto buchst.
Die Beschränkung ist nicht nur eine Zusage, sie steht im Code. Die Spracherkennung akzeptiert ausschließlich die freigegebenen europäischen Anbieter. Ein Aufruf mit einem anderen Anbieter wird mit einem Fehler abgewiesen, nicht stillschweigend umgeleitet. Im Tarif Souverän gibt es dazu keinen Ausweichweg: Ist die attestierte Enclave nicht verfügbar, scheitert die Verarbeitung, statt auf ein anderes System auszuweichen.
Die ausführliche Fassung dieser Kette steht auf der Seite worauf Raven steht.
Vertraulich sprechen, und das Gespräch trotzdem auswerten lassen
Für besonders schutzwürdige Gespräche gibt es einen Weg, auf dem niemand mitlesen kann. Nicht der Betreiber der Rechner, nicht der Betreiber der Spracherkennung, und auch nicht der Betreiber der KI, die das Protokoll schreibt.
Dafür wird das Gespräch in einer versiegelten Kammer verarbeitet. Der Fachbegriff dafür ist Enclave: ein abgeriegelter Bereich in einem Rechner, in den von außen niemand hineinsehen kann, auch nicht der, dem der Rechner gehört.
Gedacht ist das für Arbeit, bei der ein mitgelesenes Gespräch nicht bloß unangenehm wäre, sondern ein Rechtsverstoß: Kanzleien, Arztpraxen, Betriebsräte, Personalabteilungen.
Schritt 01
Verschlossen hinein
Das Gespräch verlässt unsere Server verschlüsselt und wird erst innerhalb der Kammer wieder lesbar. Auf dem Weg dorthin kann es niemand entziffern.
Schritt 02
Kein Blick von außen hinein
Wer die Maschine betreibt, auf der die Kammer läuft, kommt an ihren Inhalt nicht heran. Ein Administrator sieht sie arbeiten, aber nicht hinein. Das gilt auch für den Betreiber der KI, die das Protokoll schreibt.
Schritt 03
Von außen trotzdem prüfbar
Die Kammer weist ihren eigenen Zustand nach, bevor sie Arbeit annimmt. Raven prüft diesen Nachweis, und erst danach geht ein Satz hinaus. Fällt der Nachweis aus, geht nichts.
Eingeschaltet wird das über den Tarif Souverän. Dort laufen Verschriftlichung und Auswertung in einer solchen Kammer, und es gibt dazu keinen Ausweichweg: Ist die Kammer nicht verfügbar, scheitert die Verarbeitung, statt auf ein anderes System auszuweichen.
Der Punkt daran ist nicht die Technik, sondern dass du dich nicht entscheiden musst. Vertraulichkeit wird sonst mit der Auswertung bezahlt. Zoom schreibt das in seiner eigenen Hilfe: Wer dort die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einschaltet, verliert damit die KI-Funktionen, die Cloud-Aufzeichnung und die Live-Verschriftlichung; so steht es am 3. September 2026 in Zooms Support-Artikel. Bei Raven bleibt beides.
Welches Unternehmen welche Station trägt, und mit welchem fremden Nachweis, steht auf der Seite worauf Raven steht. Dort steht auch, welche Modelle rechnen dürfen und welche die Anwendung gar nicht erst erreichen kann: die Zulassungslisten für Spracherkennung und Sprachmodell.
Im Datenpfad der Gesprächsinhalte sitzt kein US-Anbieter
Die Plattform läuft auf gemieteten Servern der Hetzner Online GmbH in Deutschland, die Spracherkennung auf eigener Hardware in Deutschland. Im Datenpfad der Gesprächsinhalte ist kein Unternehmen mit Sitz in den USA eingesetzt. Wer die Kette selbst prüfen will: Jedes beteiligte Unternehmen steht mit Anschrift im Auftragsverarbeitungsvertrag.
- 01Meeting-RäumeHetzner, Deutschland
- 02AufnahmenHetzner, Deutschland und Finnland
- 03VerschriftlichungEigene GPU, Deutschland
- 04ZusammenfassungIONOS, Berlin
Ein Zugriffsverlangen nach US-Recht braucht ein Unternehmen, an das es sich richtet. Keines in dieser Kette hat seinen Sitz in den USA. Welche davon Tochtergesellschaften in den USA haben, steht Unternehmen für Unternehmen auf der Souveränitätsseite. Im Tarif Souverän kommt eine attestierte Enclave in Frankreich hinzu, ebenfalls europäisch betrieben.
Ausdrücklich außerhalb des Gesprächspfads: die Zahlungsabwicklung über Mollie und die selbst betriebene Reichweitenmessung. Dorthin werden keine Gesprächsinhalte übermittelt.
Fast jeder große Anbieter bietet inzwischen europäische Rechenzentren an, und für viele Käufer ist die Frage damit erledigt. Sie ist es nicht.
Der US CLOUD Act knüpft an das Unternehmen an, nicht an den Standort der Festplatte. Ein Unternehmen, das amerikanischem Recht unterliegt, kann zur Herausgabe von Daten verpflichtet werden, die es kontrolliert, auch wenn diese Daten in Frankfurt liegen. Ein europäisches Rechenzentrum ändert daran nichts, solange der Konzern darüber die Kontrolle hat.
Deshalb ist „gehostet in der EU“ von einem US-Anbieter nicht dieselbe Aussage wie „ein europäisches Unternehmen verarbeitet die Daten in Europa“. Es sind zwei verschiedene Behauptungen, und nur die zweite beantwortet die Frage nach dem Rechtsraum.
Raven wird von einem Einzelunternehmen mit Sitz in Schenefeld bei Hamburg betrieben. Die Auftragsverarbeiter im Gesprächspfad sind europäische Unternehmen. Wer die Namen und Anschriften einzeln prüfen will, findet sie in der Datenschutzerklärung.
Weil wir die Spracherkennung auf eigener Hardware betreiben, können wir das Modell wechseln, sobald ein besseres da ist. Wer seine Verschriftlichung einkauft, bekommt das Modell seines Lieferanten und wartet auf dessen Fahrplan. Was unsere Modelle auf deutschem Audio leisten, steht als gemessene Fehlerrate auf einer eigenen Seite.
Was kostenlos geht, und wo die Grenze liegt
Die häufigste Frage rund um Videokonferenzen ist nicht die nach dem Datenschutz, sondern die nach dem Preis. Also zuerst die klare Antwort: Der kostenlose Tarif von Raven hat ein Zeitlimit. 45 Minuten pro Meeting, fünf Meetings im Monat, vier Teilnehmer. Ein Trick, der das umgeht, ist uns nicht bekannt und wäre auch keiner, den wir empfehlen würden.
Wer ohne Zeitdruck reden will, braucht einen bezahlten Tarif. Dort liegt die Grenze bei vier Stunden pro Meeting, im Tarif Souverän bei sechs.
| Kriterium | Free | Solo | Team | Souverän |
|---|---|---|---|---|
| Preis im MonatTeam ist ein Paket, kein Preis pro Kopf. Jede weitere Person kostet extra und hebt das Monatsbudget mit an. | 0 € | 49 € | 99 € für bis zu 5 Personen | 299 € |
| Bei jährlicher Zahlung | — | 39 € (468 € im Jahr) | 79 € (948 € im Jahr) | 239 € (2.868 € im Jahr) |
| Länge pro Meeting | 45 Min | 4 Std | 4 Std | 6 Std |
| Meetings pro Monat | 5 | unbegrenzt | unbegrenzt | unbegrenzt |
| Teilnehmer | 4 | 25 | 75 | 150 |
| Verschriftlichung pro Monat | über Länge und Anzahl der Meetings begrenzt | 100 Std | 150 Std fürs ganze Team, je weitere Person 30 Std mehr | 600 Std fürs ganze Team, je weitere Person 600 Std mehr |
| Video-Aufzeichnung | — | ja | ja, mit Download | ja, mit Download |
| Aufbewahrung | 30 Tage | 1 Jahr | 1 Jahr | 1 Jahr |
| Verarbeitung in attestierter Enclave | — | — | — | ja |
Preise zzgl. 19 % USt. Als Verbraucher zahlst du den Endpreis mit USt: Solo 58,31 €, Team 117,81 €, Business 355,81 € im Monat. Gäste brauchen kein Konto und kosten nichts, es zählt nur, wer selbst Meetings anlegt. Für On-Premise-Betrieb auf eigener Hardware gibt es den Tarif Enterprise nach individueller Vereinbarung.
Alle Tarife im VergleichWir behaupten die Qualität nicht, wir messen sie
Jeder Anbieter schreibt, seine Spracherkennung sei ausgezeichnet. Nachprüfen kann es niemand, weil weder die Datensätze noch die Messmethode veröffentlicht werden.
Wir machen es andersherum. Die Fehlerraten unserer Modelle auf deutschem Audio stehen auf einer eigenen Seite, aufgeschlüsselt nach Datensatz und Audiotyp, weil ein einzelner Gesamtwert das Bild verfälscht. Sauber gelesene Sprache und ein Gespräch mit Dialekt und Nebengeräuschen sind zwei verschiedene Aufgaben, und ein Modell kann bei der einen vorn liegen und bei der anderen hinten.
Das Werkzeug, mit dem wir messen, liegt offen. Wer unsere Zahlen anzweifelt, kann unsere gemessenen Fehlerraten pro Datensatz einsehen und sie mit raven.eval auf GitHub selbst nachrechnen, statt uns glauben zu müssen.
Die Verschriftlichung läuft in den Tarifen Free, Solo, Team und Enterprise auf eigener GPU-Infrastruktur in Deutschland, mit einem auf Deutsch spezialisierten Modell. Fällt sie aus, übernimmt ein Anbieter mit Sitz in der Schweiz, in einem Rechenzentrum in Frankfurt.
Häufige Fragen zur sicheren Videokonferenz
Was sollte man bei Videokonferenzen beachten?
Vier Dinge. Ob die Übertragung verschlüsselt ist. Ob der Raum einen Zugangsschutz hat, also Warteraum oder Passwort. Wo die Daten verarbeitet werden und ob ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO vorliegt. Und ob beim Betreten niemand ungewollt sendet. Dazu kommt die Aufzeichnung: Wer aufnimmt, braucht die Einwilligung aller Teilnehmer, und die Aufnahme muss im Meeting erkennbar sein.
Welche Videokonferenz-Anbieter sind datenschutzkonform?
Datenschutzkonform ist kein Siegel, das ein Anbieter trägt, sondern eine Eigenschaft der konkreten Nutzung. Prüfbar ist es an vier Punkten: Sitz und Rechtsraum des Anbieters, Ort der Verarbeitung, Auftragsverarbeiter mit Anschrift, und ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Bei Raven kannst du alle vier nachlesen, ohne mit dem Vertrieb zu sprechen: die Verarbeiter stehen in der Datenschutzerklärung, der AVV liegt im Volltext auf der Seite.
Wann ist etwas DSGVO-konform?
Wenn es für die Verarbeitung eine Rechtsgrundlage gibt, die Betroffenen darüber informiert sind, nur die nötigen Daten verarbeitet werden, die Verarbeitung technisch abgesichert ist und eingesetzte Dienstleister per Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO gebunden sind. Für eine Videokonferenz heißt das konkret: Die Aufzeichnung braucht die Einwilligung aller Teilnehmer, die Teilnehmer müssen wissen, wer beteiligt ist, und die Aufnahme muss verschlüsselt und gelöscht werden können.
Kann der Anbieter meine Videokonferenz mitlesen?
Die Frage entscheidet sich meist nicht an der Übertragung, sondern an der Auswertung. Wer ein Gespräch verschriftlichen und zusammenfassen lässt, gibt es dafür an ein KI-System weiter, und dessen Betreiber könnte es technisch lesen. Bei Raven gibt es dafür einen Weg, auf dem das ausgeschlossen ist: Im Tarif Souverän laufen Verschriftlichung und Auswertung in einer versiegelten Kammer, einer sogenannten Enclave, in die auch der Betreiber der Maschine nicht hineinsehen kann. Raven prüft vor jeder Übergabe den Zustandsnachweis dieser Kammer. Fällt der Nachweis aus, wird nichts übergeben.
Wie umgehe ich die 40 Minuten bei Zoom?
Zoom beendet Meetings im kostenlosen Basic-Tarif nach 40 Minuten, ausdrücklich auch bei nur zwei Teilnehmern; so steht es am 2. September 2026 in Zooms eigenem Support-Artikel. Ein Trick, der diese Zeitbegrenzung aushebelt, ist uns nicht bekannt. Die üblichen Ratschläge, das Meeting neu zu starten oder die Runde aufzuteilen, lösen das Problem nicht, sie verschieben es. Was hilft, ist ein Anbieter mit einer anderen Grenze. Bei Raven liegt sie im kostenlosen Tarif bei 45 Minuten pro Meeting und in den bezahlten Tarifen ab dem Tarif Solo bei vier Stunden.
Kann ich ohne Anmeldung an einem Meeting teilnehmen?
Ja. Gäste treten über den Einladungslink bei, ohne Konto und ohne Registrierung. Sie geben nur einen Anzeigenamen ein. Ein Konto braucht nur, wer selbst Meetings anlegt. Bei dauerhaften Räumen wartet der Gast auf einem Wartebildschirm, bis der Gastgeber ihn einlässt.
Gibt es kostenlose Online-Videokonferenzen ohne Anmeldung?
Ja, für Gäste. Wer an einem Raven-Meeting teilnimmt, braucht weder Konto noch Zahlungsdaten. Wer selbst einlädt, braucht ein Konto, das im kostenlosen Tarif nichts kostet und auf 45 Minuten pro Meeting, fünf Meetings im Monat und vier Teilnehmer begrenzt ist.
Was muss ich tun, um an einer Videokonferenz teilnehmen zu können?
Den Link öffnen, im Browser. Bei Raven ist kein Programm und kein Plugin nötig, Chrome, Firefox, Safari und Edge genügen. Dann Anzeigenamen eintragen, im Vorschaubild Kamera und Mikrofon so einstellen, wie du sie haben willst, und auf Beitreten klicken. Vorher wird nichts übertragen. Ob dein Netz und dein Gerät mitspielen, kannst du vorab mit dem Verbindungstest prüfen.
Was ist die einfachste Videokonferenz?
Die, bei der der Gast nichts installieren und nichts anlegen muss. Ein Link, ein Name, beitreten. Genau so funktioniert Raven für Gäste. Aufzeichnung, Verschriftlichung und Zusammenfassung laufen danach automatisch, ohne dass ein zusätzliches Werkzeug oder ein Aufzeichnungs-Bot dazukommt.
Welche Alternativen gibt es zu Zoom und Teams?
Aus Europa gibt es mehrere, mit unterschiedlichem Zuschnitt. Reine Videokonferenz-Werkzeuge ohne Aufzeichnung, Chat-Plattformen mit angebauter Videofunktion, und Meeting-Plattformen mit eingebauter Aufzeichnung und Auswertung. Raven gehört in die dritte Gruppe: Meeting, Aufzeichnung, Verschriftlichung mit Sprechertrennung und Zusammenfassung an einer Stelle, betrieben in der EU. Worin sich diese Gruppen unterscheiden, steht in der Tabelle weiter oben.
Ein Raum, ein Link, kein Konto für deine Gäste
Du legst ein Konto an, bekommst einen Raum und verschickst den Link. Deine Gäste öffnen ihn im Browser, tragen einen Namen ein und sind drin. Die Aufzeichnung startest du selbst, Verschriftlichung und Zusammenfassung folgen danach von selbst, verarbeitet in der EU.
Der kostenlose Tarif reicht, um zu sehen, ob es passt. Wenn du merkst, dass 45 Minuten zu kurz sind, weißt du auch schon, warum es einen bezahlten Tarif gibt.