Vergleich
Wonach wir vergleichen
Ein Vergleich taugt nur, wenn du siehst, wonach verglichen wurde. Deshalb steht das hier zuerst und nicht am Ende.
Raven ist eine Meeting-Plattform aus Deutschland. Das Meeting findet in Raven statt, wird aufgezeichnet, verschriftlicht und zusammengefasst, und danach kannst du Fragen zum Gesagten stellen. Es sitzt kein zusätzlicher Aufzeichnungs-Bot im Gespräch, weil das Gespräch schon hier läuft.
Verglichen wird auf sieben Achsen: ob jede Person eine eigene Tonspur bekommt, ob Konferenz und Gedächtnis dasselbe Produkt sind, welche Firmen im Datenpfad der Gesprächsinhalte stehen, ob der Kalender auch offene Standards spricht, ob die Qualität der Spracherkennung gemessen oder behauptet wird, ob Telefonate durch dieselbe Strecke laufen, und was der kostenlose Tarif hergibt.
Die Achsen sind gewählt, und das ist Absicht. Wer auf dem Feld des anderen vergleicht, füllt eine Tabelle aus, in der am Ende nichts unterschieden ist. Die letzte Achse geht gegen uns aus, und sie bleibt stehen: ohne den ehrlichen Verlust sind die anderen sechs nicht lesbar.
Jede Aussage über einen Wettbewerber trägt ein Datum und eine Quelle. Und wo ein anderes Werkzeug besser passt, steht auch das.
- Eine Tonspur je TeilnehmerEin Mischton für alle, oder eine Spur je Person?
- Konferenz und Gedächtnis in einemLäuft das Gespräch im Werkzeug, oder sitzt ein Bot dabei?
- Der Datenpfad der GesprächsinhalteSteht ein US-Anbieter in der Kette?
- Offene KalenderstandardsNur Microsoft und Google, oder auch offene Standards?
- Gemessene statt behauptete QualitätEin Versprechen, oder eine Zahl zum Nachrechnen?
- Telefonate im selben GedächtnisLäuft das Telefonat durch dieselbe Strecke wie das Meeting?
- Kostenloser Tarif und TeilnehmerzahlWie lange, wie oft, mit wie vielen?
Die sieben Achsen
Eine Tonspur je Teilnehmer. Nimmt das Werkzeug einen Mischton aller Stimmen auf, oder je Person eine eigene Spur? Von vierundzwanzig geprüften Produkten liefert das genau ein weiteres aus, und das ist ein quelloffenes Werkzeug ohne Produkt drumherum. Es geht dabei nicht darum, was technisch ginge, sondern was ausgeliefert wird: Bei uns ist die eigene Spur je Person der voreingestellte Weg, ab dem kostenlosen Tarif. Was die Mischspur kostet, beziffert ein Wettbewerber selbst: Vexa gibt an, dass beim Durcheinanderreden rund vier bis sieben Prozent der Zeilen ohne Sprechernamen herauskommen. Bei uns steht der Name in der Spur, er wird nicht geschätzt.
Konferenz und Gedächtnis in einem. Findet das Gespräch im Werkzeug selbst statt, oder schickt das Werkzeug einen Bot als zusätzlichen Teilnehmer in ein fremdes Meeting? Daran hängt, wem das Gespräch gehört, wen die anderen in der Teilnehmerliste sehen, und was passiert, wenn der Gastgeber den Bot nicht hereinlässt.
Der Datenpfad der Gesprächsinhalte. Nicht der Serverstandort, sondern die Kette dahinter: welche Firmen bekommen die Inhalte zu sehen. Zoom führt in seiner eigenen Unterauftragnehmerliste Anthropic, OpenAI und Perplexity als Verarbeiter von Kundeninhalten, sobald die KI-Funktionen eingeschaltet sind. Im Datenpfad von Raven steht kein US-Anbieter; welche Firma an welcher Station arbeitet, mit Namen und Anschrift, steht auf worauf Raven steht.
Offene Kalenderstandards. Spricht das Werkzeug nur mit Microsoft und Google, oder auch mit offenen Standards? Zooms eigene Anleitung kennt drei Anbieter, CalDAV kommt darin nicht vor. Raven trägt Termine auch in einen CalDAV-Kalender ein und liest ein CardDAV-Adressbuch, um Personen aufzulösen. Geschrieben wird das Adressbuch nicht.
Gemessene statt behauptete Qualität. Eigene Modelle zu betreiben ist kein Unterscheidungsmerkmal, das tun andere auch. Der Unterschied ist der Nachweis: Wir veröffentlichen die gemessenen Fehlerraten je Datensatz und geben das Messwerkzeug heraus, damit du nachrechnen kannst. Uns ist kein anderes Meeting-Werkzeug bekannt, das seine Erkennungsgüte nachrechenbar macht, statt sie zu versprechen.
Telefonate im selben Gedächtnis. Ein Telefonat ist ein Gespräch wie jedes andere, landet aber fast überall in einem zweiten System. Unter fünfzehn geprüften Protokoll-Werkzeugen hat keines eine Anbindung an eine Telefonanlage; wer Telefonie überhaupt anbietet, holt eine fertige Aufnahme aus einem fremden Dienst oder hört am Rechner mit. Die großen Anbieter können beides, sitzen dafür aber in den Vereinigten Staaten, und die souveränen Telefonanbieter haben keine Konferenz. Bei Raven läuft das Telefonat durch dieselbe Strecke wie das Videomeeting. Diese Anbindung richten wir je Haus ein, sie ist auf Anfrage zu haben und nicht zum Selbstbedienen.
Kostenloser Tarif und Teilnehmerzahl. Die Achse, auf der wir verlieren, und deshalb steht sie hier. Wie lange darf ein Meeting dauern, wie viele im Monat, wie viele Menschen gleichzeitig. Die großen Anbieter sind hier großzügiger als wir, und bei einer Betriebsversammlung mit dreihundert Leuten entscheidet genau diese Zeile. Was jeder Tarif hergibt, steht in den Tabellen der Vergleichsseiten, ohne Beschönigung.
Je Person eine Spur, nicht ein Knäuel für alle

Bild: mit KI erzeugt, Ausschnitt angepasst. Es zeigt ein Sinnbild, keine Aufnahme aus dem Betrieb.
Die Vergleiche
Zoom
Der Vergleich, der am häufigsten gesucht wird: ein Meeting-Werkzeug mit kostenlosem Zeitlimit gegen eine Plattform, die das Gespräch behält.
Microsoft Teams
Der Fall unterscheidet sich vom Zoom-Fall, weil Teams für die meisten Häuser nicht als Meeting-Werkzeug gekauft wird, sondern als Teil eines Pakets.
Fireflies
Anderer Zuschnitt: ein Protokoll-Bot, der sich in fremde Meetings setzt, gegen eine Plattform, in der das Meeting selbst stattfindet.
Wie wir vergleichen
Drei Regeln, an die wir uns halten, und an denen du uns messen kannst.
- 01
Datum und Quelle bei jeder fremden Angabe.
Ein Zeitlimit, ein Preis oder eine Tarifgrenze der Gegenseite steht nur dann in einer Tabelle, wenn wir sagen können, wann wir es wo gelesen haben. Tarife ändern sich, und eine undatierte Zahl über ein fremdes Produkt ist ein Jahr später eine Behauptung, die niemand mehr nachprüfen kann.
- 02
Unsere eigenen Zahlen sind nachgemessen.
Wie gut die Spracherkennung auf Deutsch wirklich arbeitet, steht hier nicht als Werbeversprechen. Wir messen es, veröffentlichen die Fehlerrate je Datensatz und geben das Messwerkzeug heraus, damit jeder nachrechnen kann.
- 03
Eigene Schwächen stehen drin.
Jede Vergleichsseite hat einen Abschnitt, in dem steht, wann das andere Werkzeug besser passt, und einen, in dem steht, wo auch bei uns eine Abhängigkeit bleibt. Wo eine Tabellenzeile zugunsten der Gegenseite ausgeht, bleibt sie stehen. Rechtliche Bewertungen fremder Produkte übernehmen wir nicht: Ob ein anderer Anbieter die DSGVO einhält, entscheiden wir nicht, das entscheiden Aufsichtsbehörden und Gerichte. Welches Werkzeug „das beste“ ist, sagen wir ebenfalls nicht: Das hängt von deinem Fall ab, und bei dieser Frage sind wir befangen.

Bild: mit KI erzeugt, Ausschnitt angepasst. Es zeigt ein Sinnbild, keine Aufnahme aus dem Betrieb.
Vertraulich und trotzdem ausgewertet

Überall sonst musst du dich entscheiden. Bei Zoom schaltet das Einschalten der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung die KI ab. Uns ist kein Meeting-Anbieter bekannt, der einen geprüften Weg anbietet, auf dem auch der Betreiber der KI die Inhalte nicht lesen kann.
Für besonders schutzwürdige Gespräche rechnet das Sprachmodell in einer versiegelten Kammer, deren Zustand von außen prüfbar ist, ohne dass jemand hineinsehen kann. Im Datenpfad der Gesprächsinhalte ist kein US-Anbieter eingesetzt. Welche Firma an welcher Station steht, mit Namen und Anschrift, steht auf worauf Raven steht und in der Datenschutzerklärung. Welche Modelle dabei überhaupt rechnen dürfen, steht als Zulassungsliste daneben.
Selbst ausprobieren geht schneller als lesen
Der kostenlose Tarif reicht, um zu sehen, ob es passt: 45 Minuten pro Meeting, fünf Meetings im Monat, vier Teilnehmer. Deine Gäste brauchen kein Konto, sie öffnen einen Link im Browser.