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Teams-Meeting aufzeichnen und transkribieren

Von , Gründer von Raven
Aktualisiert am

Ein Teams-Meeting zeichnest du während der Besprechung über Weitere Aktionen, Aufzeichnen und transkribieren und Aufzeichnung starten auf. Das Transkript läuft dabei automatisch mit. Nach dem Meeting liegen beide im Chat der Besprechung, gespeichert im OneDrive des Organisators. Aufzeichnen darf nur, wer zur Organisation des Organisators gehört und eine freigeschaltete Lizenz hat.

Diese Anleitung folgt der deutschen Microsoft-Dokumentation, Stand September 2026. Dazu kommen zwei Fragen, die Microsoft knapp beantwortet: was vor dem Aufnehmen rechtlich gilt, und was du tun kannst, wenn du nur Gast bist.

So startest du die Aufnahme in Teams

Die Aufnahme startest du während der Besprechung aus der Leiste mit den Besprechungssteuerelementen. In einer Teams-Besprechung kann immer nur eine Person gleichzeitig aufzeichnen.

  1. Tritt der Besprechung bei oder starte sie.
  2. Wähle in den Besprechungssteuerelementen Weitere Aktionen, dann Aufzeichnen und transkribieren und Aufzeichnung starten.
  3. Bestätige mit Bestätigen. Alle Teilnehmenden bekommen jetzt einen Hinweis, dass aufgezeichnet wird.

Wenn du nur den Ton brauchst, wählst du im selben Dialog unter Auswählen, was aufgezeichnet werden soll die Option Nur Audio. Beendet wird über denselben Menüpunkt: Aufzeichnung beenden stoppt Aufnahme und Transkript zusammen, Transkription beenden nur das Transkript.

Zwei Dinge landen laut Microsoft nicht in der Aufnahme: Whiteboards samt Anmerkungen und gemeinsame Notizen. Auch die Videobilder von mehr als vier Personen gleichzeitig nimmt Teams nicht auf. Die Aufnahme endet von selbst, wenn alle den Raum verlassen haben.

So entsteht das Transkript

Sobald du aufzeichnest, startet Teams die Transkription automatisch mit. Du kannst sie aber auch ohne Aufnahme laufen lassen: über Weitere Aktionen, Aufzeichnen und transkribieren und Transkription starten. Teams fragt dann nach der Sprache, die in der Besprechung gesprochen wird. Das Transkript erscheint live, mit Namen und Zeitstempel für jede Wortmeldung.

Die Sprache ist die Einstellung, an der die Qualität hängt. Deutsch (Deutschland) und Deutsch (Schweiz) stehen in Microsofts Liste. Steht die Besprechung auf Englisch, während Deutsch gesprochen wird, erkennt Teams den Konflikt und schlägt eine Änderung vor. Die Änderung gilt für alle Teilnehmenden, nicht nur für dich.

Nach dem Meeting holst du das Transkript so:

  1. Öffne in Teams den Chat der vergangenen Besprechung.
  2. Wähle Zusammenfassung und dann Transkript.
  3. Lade es über den Pfeil neben dem Download als .docx oder als VTT-Datei herunter.

Ab Werk dürfen nur Organisator und Mitorganisatoren herunterladen. Personen aus derselben Organisation sehen das Transkript nach dem Meeting, Personen aus einer anderen Organisation nur live während der Besprechung. Wer sich per Telefon einwählt, sieht es gar nicht.

Wo Aufnahme und Transkript danach liegen

Teams speichert Aufzeichnungen in OneDrive für Arbeit oder Schule und in SharePoint, und zwar beim Organisator der Besprechung. Er ist automatisch Besitzer der Aufnahme. Im Chat der Besprechung erscheint sie als Nachricht, bei Kanalbesprechungen in der Kanalunterhaltung. Das Transkript liegt ebenfalls im OneDrive des Organisators und bleibt über den Besprechungschat und die Registerkarte Zusammenfassung erreichbar, bis jemand es löscht.

Wie lange eine Aufnahme bleibt, legen die Einstellungen deiner IT fest. Wer sie bearbeiten darf, ändert das Ablaufdatum auf der Wiedergabeseite im Browser oder entfernt es. Nach dem Ablauf bekommt der Besitzer eine E-Mail und hat bis zu 90 Tage Zeit, die Aufnahme aus dem Papierkorb zurückzuholen.

Wer aufzeichnen darf, und wann der Knopf fehlt

Fehlt bei dir der Menüpunkt, liegt es fast immer an einer dieser Bedingungen. Aufzeichnen kann nur, wer alle drei erfüllt:

  • eine passende Lizenz, laut Microsoft Office 365 Enterprise E1, E3, E5, F3, A1, A3, A5 oder M365 Business, Business Premium oder Business Essentials,
  • eine Freigabe der Cloud-Aufzeichnung durch die IT, für die aufzeichnende Person und für den Organisator,
  • die Zugehörigkeit zur Organisation des Organisators.

Gäste, anonyme Teilnehmende und Personen aus einer anderen Firma können in Teams keine Aufzeichnung starten, auch nicht stoppen. Mit Teams Premium oder einer Copilot-Lizenz kann der Organisator beim Planen zusätzlich festlegen, wer aufzeichnen darf: nur Organisatoren, Organisatoren und Referenten, oder niemand.

Einwilligung: vorher fragen

In Deutschland regelt § 201 StGB die Vertraulichkeit des Wortes. Bestraft wird, wer unbefugt das nichtöffentlich gesprochene Wort eines anderen auf einen Tonträger aufnimmt. Eine Besprechung im Team ist in aller Regel nicht öffentlich. Der Hinweis, den Teams beim Start einblendet, ersetzt deshalb nicht die Frage an die Runde, ob alle mit der Aufnahme einverstanden sind.

Praktisch heißt das: Kündige die Aufnahme vor dem Start an, am besten schon in der Einladung, und nimm nicht auf, wenn jemand widerspricht. Microsoft schreibt selbst, dass je nach Region die Zustimmung aller Beteiligten nötig sein kann. Das hier ist keine Rechtsberatung. Für Betriebsvereinbarungen, Kundengespräche oder Berufsgeheimnisträger fragst du besser jemanden, der den konkreten Fall kennt.

Wenn du nur eingeladen bist

Der häufigste Grund, warum jemand nach „Teams-Meeting aufzeichnen“ sucht: Die Besprechung gehört einer anderen Firma, und der Knopf ist grau. Als Gast oder als Person aus einer anderen Organisation kannst du in Teams keine Aufzeichnung starten, und auch das Transkript siehst du nach dem Meeting nicht.

Für diesen Fall gibt es RavenBot, ab dem 17. Oktober 2026. Du gibst Raven den Link zur Teams-Besprechung, und der Bot tritt als sichtbarer Gast mit Namen bei. Jeder in der Runde sieht ihn in der Teilnehmerliste, deshalb gilt die Frage aus dem Abschnitt davor auch hier. Der Bot bringt die Tonspur zurück in dein Raven-Konto, dort entsteht die Mitschrift, und du kannst Fragen zu dem Gespräch stellen. Die Aufnahme liegt danach in einem Speicher innerhalb der EU.

Der Bot arbeitet mit Teams und Google Meet. Wenn du selbst einlädst, brauchst du keinen Bot. Dann findet das Meeting direkt in Raven Meet statt, und wie Raven gegen Teams steht, zeigt der Vergleich mit Microsoft Teams.

07Häufige Fragen

Häufige Fragen

Kann ich ein Teams-Meeting aufzeichnen, wenn ich nicht der Organisator bin?

Ja, wenn du zur selben Organisation gehörst wie der Organisator, eine passende Microsoft-365-Lizenz hast und die IT die Aufzeichnung für dich freigeschaltet hat. Der Organisator muss dafür nicht einmal anwesend sein. Gäste, anonyme Teilnehmende und Personen aus einer anderen Organisation können in Teams keine Aufzeichnung starten.

Wie bekomme ich das Transkript eines Teams-Meetings?

Nach dem Meeting öffnest du in Teams den Chat der Besprechung, wählst Zusammenfassung und dann Transkript. Dort lässt es sich als .docx- oder VTT-Datei herunterladen. Ab Werk dürfen das nur Organisator und Mitorganisatoren; wer sonst herunterladen darf, legen die Richtlinien deiner IT fest.

Merken die anderen, dass ich aufzeichne?

Ja. Sobald eine Aufzeichnung oder Transkription startet, bekommen alle Teilnehmenden in der Teams-App einen Hinweis. Heimlich aufzeichnen lässt Teams nicht zu. In Deutschland stellt § 201 StGB das unbefugte Aufnehmen des nichtöffentlich gesprochenen Wortes unter Strafe.

Transkribiert Teams auch auf Deutsch?

Ja. Deutsch (Deutschland) und Deutsch (Schweiz) stehen in der Liste der unterstützten Sprachen. Wichtig ist die Einstellung Gesprochene Sprache in dieser Besprechung: Steht sie auf Englisch, während Deutsch gesprochen wird, leidet das Transkript. Eine Änderung gilt für alle Teilnehmenden.

Wie lange bleibt eine Teams-Aufzeichnung gespeichert?

Das legen die Einstellungen deiner IT fest. Wer die Aufzeichnung bearbeiten darf, kann das Ablaufdatum auf der Wiedergabeseite ändern oder entfernen. Läuft sie ab, bekommt der Besitzer eine E-Mail und hat danach bis zu 90 Tage Zeit, sie aus dem Papierkorb zurückzuholen.

Kann RavenBot in mein Teams-Meeting kommen?

Ab dem 17. Oktober 2026. Du gibst Raven den Link zur Besprechung, und RavenBot tritt als sichtbarer Gast mit Namen bei. Er bringt die Tonspur zurück in dein Raven-Konto, dort entsteht die Mitschrift. Das funktioniert auch in Meetings, zu denen du nur eingeladen bist. Neben Teams kann der Bot Google Meet, Zoom-Links weist er ab.

Quellen

  1. Microsoft Support: Starten, Anhalten und Suchen von Besprechungsaufzeichnungen in Microsoft Teams (abgerufen am )
  2. Microsoft Support: Starten, Stoppen und Herunterladen von Livetranskripten in Microsoft Teams-Besprechungen (abgerufen am )
  3. Bundesministerium der Justiz: § 201 StGB, Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes (abgerufen am )